Alte Sitte und Asentreue




Neuigkeiten

Eichenstamm ist zurück.

 

Nach viel zu langer Abstinenz habe ich die zurückliegenden Wochen damit verbracht, an neuen Artikeln für Eichenstamm zu schreiben. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Artikelreihe über Runen, die ich vor langer Zeit begonnen habe, außerdem sind neue Gedanken über die Alte Sitte in Arbeit.

 

Erneut werde ich wieder Rhythmus in die Sache bringen, anders als vor der Pause kommen die Artikel allerdings nicht allwöchentlich, sondern zweimal im Monat: am ersten und dritten Mittwoch.

Am 20. Mai starte ich mit einer umfassenden Darstellung über die Verbreitung der Runen.

Gerade in Arbeit ...

... die Artikelreihe zu Runen, deren erste Beiträge bereits erschienen sind,

... die Unterseiten zu den Betrachtungen der einzelnen Runen, wo bisher lediglich Fehu online ist,

... eine neue Artikelreihe mit weiterführenden Gedanken zur Alten Sitte in unserer neuen Welt,

... und noch immer Teile der Webseite. Farbliche Ausrutscher (schlecht zu lesendes Giftgrün etwa) tun mir leid und werden auch noch behoben.

Neu dagegen ...

... ich habe endlich die Seite „Gelehrte” mit allen Unterseiten farblich angepasst.

... eine neue Unterseite „Gastartikel”, auf dem sämtliche Artikel anderer Autoren auf Eichenstamm gesammelt werden.

... eine neue Unterseite „Unsere Quellen” mit einer Aufzählung der uns zur Verfügung stehenden Quellen, um die germanische Mythologie zu rekonstruieren.

... eine neue Kategorie „Forschung”, unter der ich alte bereits bestehende Seiten neu strukturiert habe. Die Unterseite „Gelehrte” muss dringend überarbeitet werden, ich lasse sie dennoch online, da es sich nur um ein optisches, nicht um ein inhaltliches Problem handelt. Neu ist die Unterseite „Hilfswissenschaften”, wo sich von nun an die Seiten „Paläographie” und „Philologie” befinden.

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Letzte Artikel

Verbreitung der Runen

Runen finden sich im gesamtgermanischen Raum, wenn auch jeweils zu etwas unterschiedlichen Zeiten. Dabei kann ihre Reise – zumindest wenn es um das jüngere Futhark geht – teilweise an den Fahrten der Wikinger nachverfolgt werden. Dies gilt natürlich nur für die losen Gegenstände, die teilweise weit transportiert wurden, während die berühmte skandinavischen Steinsetzungen ortsgebunden waren.
Sowohl die hunnischen (altungarischen) als auch türkischen »Runen« haben mit den germanischen Runen nichts zu tun.

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Was ist hier auf Eichenstamm los?

Seit März ist auf der Seite nichts mehr erschienen, schon vorher war mein Engagement maximal als dürftig zu bezeichnen. Jetzt hatte ich endlich die Motivation, um zumindest insgeheim und offline wieder ein bisschen Vorarbeit zu leisten, doch vermutlich wird es bis zu meiner Rückkehr doch noch ein bisschen länger dauern.

Höchste Zeit, euch mal kurz auf den letzten Stand zu bringen und zumindest zu erklären, warum ich nun so lange inaktiv war (und voraussichtlich bleiben werde).

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Allgemeiner Überblick

Runeninschriften treten bereits im älteren Futhark in sehr unterschiedlichen Längen auf: Von Einwortinschriften (meist ein Name) bis hin zu längeren Steinritzungen wie etwa auf dem Stein von Eggja mit 192 Runen ist alles dabei. Während bei solchen langen Inschriften auf freistehenden Steinen die Bezeichnung „Mitteilung” noch durchaus zutreffen mag, ist es bei vielen anderen Funden durchaus fraglich, inwiefern sie „mitteilsamen” Charakter haben (vgl. Düwel, S. 11): Auch diese Beobachtung spricht durchaus für die im zweiten Artikel angesprochene These, dass es sich bei Runen um eine Kult-, nicht um eine Gebrauchsschrift handelt.
Bei einigen Inschriften muss man sich gar fragen, ob sie überhaupt für das Auge fremder Personen gedacht waren, insbesondere dann, wen man von Inschriften spricht, die sich auf der Unterseite von Grabsteinen befinden (wie man es etwa für die Grabplatte von Kylver vermutet) oder von Broschen, deren Inschriften und Widmungen stets auf der Rückseite angebracht sind. Düwel nennt als Grund hierfür allerdings ausdrücklich den Platzmangel auf der Vorderseite wegen der dort angebrachten Ornamentik. Inwiefern man bei solchen Funden also von magischen Schutzformeln oder profanen Widmungen ausgehen muss, kann nicht abschließend geklärt werden.

Machen wir allerdings einen Schritt zurück und betrachten, was Runen überhaupt sind.

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