Alte Sitte und Asentreue




Neuigkeiten

Die Seite Eichenstamm liegt bis auf Weiteres wohl still. Die Gründe dafür kannst du in meinem letzten Artikel nachlesen.

Gerade in Arbeit ...

... ein Neustart in das Thema, der nur offline abläuft. Um zu der gewohnten Regelmäßigkeit der Artikel zurückzukehren, werde ich einige Zeit brauchen, in der ich Verlorengegangenes neu erarbeiten und mir privat die Freiräume neu schaffen muss.

... und noch immer Teile der Webseite. Farbliche Ausrutscher (schlecht zu lesendes Giftgrün etwa) tun mir leid und werden auch noch behoben.

Neu dagegen ...

... eine neue Unterseite „Gastartikel”, auf dem sämtliche Artikel anderer Autoren auf Eichenstamm gesammelt werden.

... eine neue Unterseite „Unsere Quellen” mit einer Aufzählung der uns zur Verfügung stehenden Quellen, um die germanische Mythologie zu rekonstruieren.

... eine neue Kategorie „Forschung”, unter der ich alte bereits bestehende Seiten neu strukturiert habe. Die Unterseite „Gelehrte” muss dringend überarbeitet werden, ich lasse sie dennoch online, da es sich nur um ein optisches, nicht um ein inhaltliches Problem handelt. Neu ist die Unterseite „Hilfswissenschaften”, wo sich von nun an die Seiten „Paläographie” und „Philologie” befinden.

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Was ist hier auf Eichenstamm los?

Seit März ist auf der Seite nichts mehr erschienen, schon vorher war mein Engagement maximal als dürftig zu bezeichnen. Jetzt hatte ich endlich die Motivation, um zumindest insgeheim und offline wieder ein bisschen Vorarbeit zu leisten, doch vermutlich wird es bis zu meiner Rückkehr doch noch ein bisschen länger dauern.

Höchste Zeit, euch mal kurz auf den letzten Stand zu bringen und zumindest zu erklären, warum ich nun so lange inaktiv war (und voraussichtlich bleiben werde).

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Allgemeiner Überblick

Runeninschriften treten bereits im älteren Futhark in sehr unterschiedlichen Längen auf: Von Einwortinschriften (meist ein Name) bis hin zu längeren Steinritzungen wie etwa auf dem Stein von Eggja mit 192 Runen ist alles dabei. Während bei solchen langen Inschriften auf freistehenden Steinen die Bezeichnung „Mitteilung” noch durchaus zutreffen mag, ist es bei vielen anderen Funden durchaus fraglich, inwiefern sie „mitteilsamen” Charakter haben (vgl. Düwel, S. 11): Auch diese Beobachtung spricht durchaus für die im zweiten Artikel angesprochene These, dass es sich bei Runen um eine Kult-, nicht um eine Gebrauchsschrift handelt.
Bei einigen Inschriften muss man sich gar fragen, ob sie überhaupt für das Auge fremder Personen gedacht waren, insbesondere dann, wen man von Inschriften spricht, die sich auf der Unterseite von Grabsteinen befinden (wie man es etwa für die Grabplatte von Kylver vermutet) oder von Broschen, deren Inschriften und Widmungen stets auf der Rückseite angebracht sind. Düwel nennt als Grund hierfür allerdings ausdrücklich den Platzmangel auf der Vorderseite wegen der dort angebrachten Ornamentik. Inwiefern man bei solchen Funden also von magischen Schutzformeln oder profanen Widmungen ausgehen muss, kann nicht abschließend geklärt werden.

Machen wir allerdings einen Schritt zurück und betrachten, was Runen überhaupt sind.

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Erklärung der Stichpunkte

Die folgende Liste erklärt die Stichpunkte, die ich bei den Unterseiten der einzelnen Rune verwende, um diese zu erklären. Ziel ist es, dem Leser zu verdeutlichen, bei welchem Punkten es sich um wissenschaftlich fundierte Erklärungen handelt, die als sicher übernommen werden können, und bei welchen Punkten meine eigene Interpretation mit hineinspielt und die ergo keinen Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit haben.
Sofern in den Artikeln der Runen Namen von Personen angegeben werden, bezeichnen diese immer Wissenschaftler, es sei denn, es wird daneben anderes festgehalten. Wissenschaftliche Theorien sind mitunter natürlich nicht unumstritten, im Gegenteil sogar häufig Grundlage für heftige Diskussionen. Sofern mir bekannt und als wichtig bewertet, gebe ich solche wissenschaftlichen Streitigkeiten wieder.
Die 24 Runen, die so besprochen werden, gehören zum Älteren Futhark, auch wenn ich – sofern vorhanden – die Weiterentwicklungen der Rune in anderen Runenreihen mit abbilde. Diese anderen Runenreihen sind noch nicht in Bearbeitung und folgen auch nicht unbedingt.

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