Alte Sitte und Asentreue




Seminar

Am 2. März 2019 gebe ich an der Volkshochschule Bozen ein Einführungsseminar zum Thema Runenkunde. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

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Neuigkeiten

Die alte Runenseite wurde grundlegend neu strukturiert und aufgemacht. Auf der Hauptseite Runen stehen bereits die Überschriften für die folgenden 28 Artikel bereit; diese werden in den nächsten Wochen allmählich folgen. Wie gewohnt veröffentliche ich jeden Mittwoch einen neuen Artikel, los ging es am 13. Februar.

Außerdem in Arbeit und sind die Seiten mit Beschreibungen zu den einzelnen Runen des älteren Futhark: Einzelne Runen. Auch hier wird es nach und nach Aktualisierungen geben, der erste Artikel zu Fehu kommt am 6. März.

Gerade in Arbeit ...

... die innere Struktur der Seite. Ich bin persönlich gerade einerseits zeitlich so sehr eingespannt, dass ich weder inhaltlich weiterkomme noch meinen persönlichen Erwartungen an die Asentreue und den Kult genüge.

... und noch immer Teile der Webseite. Farbliche Ausrutscher (schlecht zu lesendes Giftgrün etwa) vor allem auf den Seiten "Runen" und "Skaldik" tun mir leid und werden auch noch behoben.

Neu dagegen ...

... eine neue Unterseite „Gastartikel”, auf dem sämtliche Artikel anderer Autoren auf Eichenstamm gesammelt werden.

... eine neue Unterseite „Unsere Quellen” mit einer Aufzählung der uns zur Verfügung stehenden Quellen, um die germanische Mythologie zu rekonstruieren.

... eine neue Kategorie „Forschung”, unter der ich alte bereits bestehende Seiten neu strukturiert habe. Die Unterseite „Gelehrte” muss dringend überarbeitet werden, ich lasse sie dennoch online, da es sich nur um ein optisches, nicht um ein inhaltliches Problem handelt. Neu ist die Unterseite „Hilfswissenschaften”, wo sich von nun an die Seiten „Paläographie” und „Philologie” befinden.

Neue Blogbeiträge

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Letzte Artikel

Die Bedeutung einer Schrift

Schrift ermöglicht es, Gedanken und Gesagtes in einer Form festzuhalten, die die Zeit überdauert und vom „Sender” losgelöst an jedem erdenklichen Ort rezipiert werden kann. Für Menschen oder ein Volk, das vor allem mündlich geprägt war, muss diese Möglichkeit magisch gewirkt haben: zeitlich und örtlich Begrenztes wird unbegrenzt. Vielleicht ist das einer der Gründe dafür, warum in vielen Kulturen Götter als Urheber der Schrift gelten, wie etwa Odin in der nordischen Mythologie (wenngleich er die Schrift nicht erfunden, sondern lediglich empfangen hat).

Das Alter der Schrift allgemein kann nicht genau bestimmt werden und verschwimmt in nebulöser Vorzeit: Man weiß also nicht, wann die erste Schrift erfunden wurde. Von einigen Schriften lässt sich feststellen, dass sie entlehnt wurden, doch die Herkunft dieser entlehnten Schrift wiederum wird häufig ab einem gewissen Grad undeutlich und unterliegt Mutmaßungen. Dies gilt auch für die Schrift der germanischen Völker, für die Runen, bei denen von einer Entlehnung auszugehen ist.

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Rezension: Runes. An Introduction

Kurzinfos

Autor: Ralph Warren Victor Elliott

 

Verlag: Manchester University Press / St. Martin’s Press

 

Veröffentlichung: 1989 (1959)


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Die Angst vor dem Opfer

Der Glaube an die Götter ist uns nicht von Klein auf eingebrannt. Er ist für uns keine Selbstverständlichkeit, er ist nicht gesichert und selbst wenn uns die Götter wieder und wieder Beweise liefern, so zweifeln wir doch jedes Mal erneut. Denn Beweise von der „anderen” Welt sind schwerlich Beweise, wie man sie in unserer materiellen Welt als solche annehmen würde.
Und so zweifeln wir und zweifeln wir. An manchen Tagen fragen wir uns sogar, ob es die Götter überhaupt gibt. Ob das nicht alles ein großes Hirngespinst ist, eine Hoffnung, die wir nicht loslassen, um nicht alleine dazustehen. Wie sagen die Atheisten doch gleich? Man glaubt, weil man die Vorstellung fürchtet, dass da doch nichts ist. Dass uns die Leere und Sinnlosigkeit verschlingt.

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